Newsletter Deluxe – Das Geheimnis erfolgreicher E-Mail Listen

Pat Flynn vom Smart Passive Income Blog hat einmal gesagt, dass es sein grösster Fehler war, nicht von Anfang an eine E-Mail Liste aufzubauen. Weil ich nur ungern in Zukunft etwas bereuen möchte, habe ich mich umgesehen und eine Strategie mit den wichtigsten Tipps für E-Mail Marketing Anfänger erstellt. Dazu habe ich von vielen Blogs die ich grossartig finde (Pat habe ich erwähnt, Think Traffic, Viperchill, der sympathische Affenblog und viele andere) einfach den Newsletter abonniert und analysiert wie die Champions vorgehen.

Die Plattform

Zuerst mal zum Technischen, damit das dann aus dem Weg ist: Alle oben erwähnten Blogs verwenden AWeber als E-Mail Service. Ich habe anfangs mal in Mailchimp reingeschnuppert, aber letztendlich hat mich ein Beitrag vom Oberaffen der deutschen Blogosphäre überzeugt gleich mit AWeber zu starten. Better safe than sorry. Im übrigen kostet der erst Monat bei AWeber nur 1$ und jetzt mal ehrlich: Wenn du für etwas nichts bezahlst, bist du nicht der Kunde, sondern das Produkt das verkauft wird. So funktionieren Gratiszeitungen. Für einen E-Mail Marketing Service der mir so viele Möglichkeiten bietet, bezahle ich jedenfalls gerne ein bisschen. Mit monatlichen Zahlungen ist das auch halb so wild. Die Hundesteuer für meinen Kumpel Elvis muss ich zum Beispiel auf einen Schlag bezahlen. Hier ist der kleine Psycho:

Elvis schläft verbotenerweise in meinem Bett. Pfui Elvis!

Elvis schläft verbotenerweise in meinem Bett. Pfui Elvis!

Der Köder

Was ich gleich gemerkt habe und hier beschreiben will, ist eine echt gewitzte Sache. Sie ist deswegen so toll, weil sie so unglaublich Leserfreundlich und doch effektiv ist. Sehr viele der Internetgurus bieten eine Belohnung für die Anmeldung zur E-Mail Liste an. Zum Beispiel einen exklusiven 6-Tage Kurs zu Nischenseiten. Nach den 6 Tagen kommt dann eine Nachricht wie „Der Nischenkurs ist jetzt zu Ende, du bekommst aber trotzdem weiterhin exklusive Informationen, damit dein Blog auch in Zukunft wie geschmiert läuft“. Oder es wird ein kostenloses eBook angeboten und um den Link zu bekommen muss man sich in die Liste eintragen. Das wunderbare hieran ist, dass es eine absolute Win-Win Situation ist. Als Webseitenbetreiber bekommst du einen Abonnenten, einen treuen Leser mit dem du direkt und auf Augenhöhe kommunizieren kannst. Und als Leser hast du die Möglichkeit exklusive Informationen kostenlos zu bekommen. Um die Erfolgschance zu erhöhen habe ich auch schon gesehen, dass das kostenlose Produkt mit einem fiktiven Preis beworben wird: „Wenn du dich jetzt anmeldest, bekommst du einen 6-tägigen Nischenkurs im Wert von 95$ vollkommen kostenlos.“ Ob das zieht oder nicht, ich weiss es nicht, aber auf alle Fälle ist es nicht gelogen. Ein hochstehender Kurs im Internetmarketing oder zum Thema Bloggen kostet oft viel Geld. Super Idee also, die ich in Zukunft auf alle Fälle auch umsetzen möchte. Hier ist der Haken: Das ganze ist nur dann eine Win-Win Situation wenn die E-Mails wirklich gut sind.

Verkaufstaktiken nerven

Hier im Dojo ist mir eine Sache wichtig: Wenn ich ein Produkt empfehle, dann deswegen weil ich es selber verwende und super finde. Ich suche mir keine Affiliate-Produkte danach aus ob sie mir viel Geld einbringen. Zum Beispiel der AWeber Link da oben. Ich habe mich zuerst angemeldet und ausprobiert, bevor ich überhaupt nachgesehen habe ob die ein Partnerprogramm anbieten. Deswegen kann ich garantieren, dass ich nie Produkte empfehle die ich nicht super finde. Wenn ich dann daran irgendwann mal etwas verdiene: Umso besser. Aber wenn dem mal so sein sollte, informiere ich den Leser stets darüber mit einem kleinen Zusatz „Wenn du dieses Produkt ebenfalls benutzen möchtest, erhalte ich eine Vermittlungsprovision.“ oder etwas ähnlichem.

In E-Mails finde ich nichts schlimmer als offensichtliche Verkaufstaktiken. Wenn sich eine E-Mail liest als ob sie nur darauf abziehlt Geld zu generieren wandert meine Maus ganz rasch auf den Unsubscribe-Button. Meiner Ansicht nach funktioniert das Geld verdienen folgendermassen: Du gibst den Besuchern deiner Internetseite wertvolle Informationen und schaffst dadurch einen Wert für sie. Wenn du dann ab und zu ein super Produkt vorstellst, werden die Leser mit Freuden deinen Link verwenden um es zu kaufen. Ich selbst habe mir alles, von Hosting bis Analyse-Tools über Affiliate-Links von Bloggern besorgt, denen ich vertraue und die ich unterstützen möchte.

Deswegen ist der nächste Tipp: Dein Newsletter, deine E-Mail Kampagne ist deine #1 Möglichkeit einen Kontakt auf Augenhöhe herzustellen und deine Leser kennen zu lernen. Das Vertrauen welches durch das Aushändigen der E-Mail Adresse bewiesen wurde, sollte man auf alle Fälle hoch schätzen und die Abonnenten nicht mit Verkaufsemails nerven. Ich schicke lieber nur alle zwei bis drei Wochen mal eine Nachricht raus, als zu aufdringlich zu wirken oder langweilige Inhalte abzuliefern. Erfolgreiche Blogger wie Ramit Sethi und Tim Ferriss nützen ihre Mailinglisten nicht nur zum Versenden von Autorespondern sondern vor allem auch zum Sondieren ihrer Zielgruppe. Ramit fragt zum Beispiel regelmässig was sich der Leser von diesem Newsletter erwartet und ruft häufig zu Antworten auf. Auf diese Weise kann die Leserinteraktion natürlich prima gefördert werden.

Nicht Verstecken Spielen

Was alle E-Mail Profis gemeinsam haben, ist dass sie auf den E-Mail Service hinweisen. Und zwar nicht nur an einer Stelle, sondern am Besten immer wieder im Zuge von Artikeln. Ich sehe hier Parallelen zu meinen Tipps zum Anregen von Leserinteraktion: Es spricht nichts dagegen einfach am Ende vom Artikel zu sagen „Wenn dir der Artikel gefallen hat, schreib doch einen Kommentar, teile ihn mit anderen oder trag dich für exklusive Infos per E-Mail ein“. Ganz ehrlich: Heutzutage sind Opt-In Boxen für E-Mail Marketing so verbreitet, dass man sie fast nicht mehr wahrnimmt (wer von euch verwendet übrigens Optin-Skin?). Da bin ich für einen gut platzierten Hinweis auf den Newsletter ganz dankbar. Wenn der Inhalt gut ist will ich nicht verstecken spielen (übrigens ist am Ende von diesem Artikel die Anmeldebox für meinen Newsletter, nur falls sich jetzt jemand fragt).

Wenn du nicht nur auf deiner Internetseite bloggst, sondern auch beispielsweise auf Youtube Videos von deiner kotzenden Katze hochlädst, ist es eine gute Idee, deinen E-Mail Service zum Thema Katzenfutter gerade zu erwähnen. Am Besten erstellst du hierzu eine Landing Page mit leicht zu merkender URL, die du auch gleich unter dem Video einblendest. Auch wenn du Gastbeiträge schreibst kannst du auf die Möglichkeit hinweisen, mehr Informationen zum Thema per E-Mail zu bekommen.

Hier noch ein Hinweis: Wenn jetzt drüber nachdenkst AWeber auszuprobieren und meinen Link benutzt bekomme ich ein bisschen Geld. Dann kann ich Elvis Knochen kaufen. Oder so. –> Siehst du, das meinte ich. Transparent.

So siehts aus, das wäre ein paar Tipps zum erfolgreichen Aufbau einer E-Mail Liste. Wenn dir der Artikel geholfen hat, wäre ich dir wirklich dankbar wenn du kurz auf einen der Share-Buttons klicken würdest. Das Dojo ist noch im Aufbau und ich kann jede Hilfe benötigen um die Nachricht zu verbreiten. Du kennst das ja. Oh und ich schätze ich sollte auf meinen E-Mail Newsletter hinweisen den ich ebenfalls gerade aufbaue. Schliesslich ist das ja das Thema heute: Schau mal unter diese Zeilen, da ist eine geheimnisvolle Box. Vertrau den Midi-Chlorianern die dir sagen, dass du da deine E-Mail Adresse eintragen sollst. 

Ich wünsch euch alles,

Euer Ninjakoala.

 

BANZAII!!

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Comments

  1. Hallo Nicolas

    Ich spüre, du kommst aus Pat Flynn’s Schule :-) Ich kann dir nur beistimmen. Diese abgedroschenen Verkaufstaktiken mit elend langen Salespages nerven einfach nur noch. Zudem riechts – auch falls es nicht so ist – jeweils ein wenig nach Verarsche… Ehrlichkeit währt am längsten!

    Ich spüre, hier entsteht was. Ich bin gespannt, wie sich dein Blog weiterentwickelt.

    Liebe Grüsse

    Gian

    PS: Ich hab ne Katze, die immer ungefragt mein Bett benutzt…

    • Hallo Gian

      Vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast Recht, ich bin ein grosser Fan von Pat und seiner Philosophie :) Und es gibt viel zu viele dieser Affiliate-Seiten die nur aus ein paar Standard-Texten und einer Menge Amazon-Links bestehen. Ich will nichts machen das ich nicht selbst lesen würde, deswegen stecke ich immer Herzblut in solche Projekte.
      Deine Katze klingt nach einem guten Kumpel…diese Tiere… mir bricht es immer das Herz ihn aus dem Bett zu schmeissen, weil er einfach so hinreissend lieb dreinschauen kann. Aber er verliert so viele Haare und die will ich nicht auf meinem Kissen.
      Vielen Dank nochmal für dein Vertrauensvotum Gian :)

      Grüsse zurück,

      Nicolas.

      • Ganz meiner Meinung. Endlich ist die “Ehrlichkeit” auch im Internet angekommen… DAS überzeugt mich nämlich sehr viel mehr als lange Sales Pages…
        Scheint, wir sind alle Pat Flynn Fans ;-) Für mich hat er definitiv dazu beigetragen, dass die Menschen im Internet Marketing ehrlicher miteinander umgehen.

        • Liebe Monja

          Vielen Dank für deinen netten Kommentar. Ich freue mich soviele Fans von Pat kennen zu lernen. Ich glaube du hast recht, er hat einfach demonstriert, dass man es auch auf die ehrliche Tour durchziehen kann. Obwohl ich sagen muss, dass ich sowieso nie ein Projekt anfangen würde, welches mir nicht auch ohne Verdienst Spass machen würde.

          Bis bald im Dojo,
          Koala Nicolas.

  2. Pat begleitet mich momentan täglich im Auto – auf der Fahrt zur Arbeit. Seine Podcasts sind Klasse. ThinkTraffic und Corbett Barr gehören ebenfalls zu meinen Highlights. Dank Bonek.de und seit ich die beiden kenne, gehts zum ersten Mal aufwärts!

    Und ja, mein Kater ist ein guter Kumpel – und zum Glück verliert er nicht allzuviele Haare :-)

    Liebe Grüsse
    Gian

  3. Hi Nicolas,

    danke für die Nennung und den Link! ;)

    Weiterhin viel Erfolg dir!

    Viele Grüße
    Vladislav

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